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Lehse - Rächtschreip -Schwirrichkeitn
Unser LRS – Konzept Schüler, bei denen eine Leserechtschreibschwäche vermutet wird, werden mit Hilfe eines Diagnostikprogramms auf diese Schwäche überprüft. Es wird getestet, ob die Kinder die dem Lehrplan entsprechenden Leistungen erbringen. Dazu werden den Kindern bestimmte Wörter diktiert, die sie schreiben, ohne sie speziell vorher geübt zu haben. Die Tests werden zum einen qualitativ ausgewertet, so dass der Stand eines Kindes im Leistungsgefüge seiner Lerngruppe aufgezeigt wird. Zum anderen werden die falsch geschriebenen Wörter entsprechender Fehlerkategorien zugeordnet. Die Rechtschreibfehler werden somit genau analysiert, so dass sich individuell zu jedem Kind bestimmte Förderschwerpunkte ergeben. Dabei unterscheidet man zwischen Wahrnehmungsfehlern und Regelfehlern. Die Auswertung des Tests bildet die Grundlage zur Festlegung der Fördergruppen. Die Klassenlehrer berücksichtigen darüber hinaus, welche Leistungen das Kind bisher in Rechtschreibung erbrachte, welche Leistungen das Kind in den anderen Fächern hat, ob Auffälligkeiten beobachtet wurden und wie das Kind bisher gefördert wurde. Kinder, die in mehreren Bereichen Förderbedarf haben, vor allem auch in Mathematik, werden zunächst nicht bei der Bildung der Gruppen berücksichtigt, da sie eine umfassendere Förderung benötigen. Der Förderunterricht im Bereich LRS umfasst 2 Wochenstunden. Die Gruppe wird zunächst für ein Halbjahr festgelegt. Die Gruppenstärke sollte bei max. 10 Kindern liegen.Die Kinder der LRS - Gruppe 2 arbeiten nach der Freiburger Rechtschreibschule (FRESCH). Grundlage dieser Methode ist das rhythmisch – melodische Sprechschwingen und die Gleichzeitigkeit von Sprech- und Schreibmotorik. Die Kinder lernen, sich beim Sprechschreiben selber zu steuern. Sie sprechen zunächst die Wörter in Schwungsilben und bewegen sich gleichzeitig bei jeder Silbe seitwärts in Schreibrichtung. Am Anfang wird dieses mit mehrsilbigen Wörtern geübt, da einsilbige Wörter, vor allem mit Mitlauthäufung, den Kindern schwer fallen.Vom rhythmisch-melodischen Sprechschwingen führt die Methode weiter zum synchronen Sprechschreiben. Dabei ist es wichtig, dass jedes Kind in seinem individuellen Tempo die Silben schreibt und dazu spricht. Anschließend malt das Kind die Girlandenbögen unter das Wort und liest es dabei nochmals laut mit. Vom lauten Mitsprechen sollen die Kinder langsam zum Mitflüstern kommen. Zum Schluss führen sie nur noch die Mundbewegungen synchron aus. Darüber hinaus werden zu Beginn jeder Förderstunde Spiele gemacht, die die Kinder in den Bereichen Wahrnehmung und Konzentration fördern. Die Kinder der LRS - Gruppen 3 und 4 werden nach der Buschmann – Methode gefördert. Grundlage dieser Methode ist der ganzheitliche Ansatz, das Wort rhythmisch in Silben zu gliedern und auf die Koordination von Bewegungsabläufen und Sprech-Schreibbewegungen zu achten. Diese Förderung eignet sich besonders für Kinder der Klassen 3 bis 6. Die Buschmann-Methode konzentriert sich in erster Linie auf die Silben und Signalgruppen, Wörter werden genau wie bei der FRESCH - Methode in Silben gegliedert, rhythmisch gesprochen und mit dem ganzen Körper in Schreibrichtung geschwungen. Besonderen Wert wird auch auf das rhythmische Lesen gelegt. Zusätzlich werden auch hier zu Beginn jeder Förderstunde Spiele gemacht, die die Kinder in den Bereichen Wahrnehmung und Konzentration fördern. Literaturhinweis: FRESCH, Dr. H. Michel (Hg), AOL Verlag, Lichtenau 2002 Rechtschreiben o.k. - trotz LRS, Rainer Iwansky, Mildenberger Verlag, Offenburg 2001
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